Je nach Bankinstitut und Leistungsumfang können die Kontoführungsgebühren für Geschäftskonten stark variieren. Natürlich können Existenzgründer auch ein kostenfreies Girokonto als Geschäftskonto eröffnen, was aber einige Nachteile mit sich bringen dürfte. In dem Fall muss der Kunde auf die wichtigen Beratungsleistungen der Bank verzichten, die er bei einem Geschäftskonto in Anspruch nehmen kann. Ein separates Geschäftskonto neben dem privaten Konto macht auch Sinn wegen der monatlichen Buchhaltung. Damit hat der Kunde einen guten Überblick, welche Ausgaben und Einnahmen er privat und geschäftlich getätigt hat. Mittlerweile bieten sehr viele Bankinstitute für ihre Kunden Geschäftskonten an, wobei nicht jedes Institut die Kunden bei der Existenzgründung betreuen.
Bei den Regionalinstituten wie den Sparkassen und Volksbanken kann man sicher sein, dass man bei der Geschäftsgründung ausreichend beraten wird und das Geschäftskonto in sicheren Händen ist. Natürlich bieten auch die großen Bankhäuser wie die Dresdner Bank oder Deutsche Bank für ihre Kunden Geschäftskonten an, dessen optimale Zielgruppe aber nicht gerade kleine Unternehmer sind. Im Allgemeinen ist es ratsam bei allen Bankinstituten ein wenig vorsichtig sein, weil die Beratungen vor der Geschäftskontoeröffnung in einigen Fällen auch als Sprungbrett in den Versicherungsvertrieb verwendet werden. Mit ihrer Kundschaft wollen die Banken üblicherweise einen hohen Deckungsbeitrag erreichen, weshalb es durchaus vorkommen kann, dass der Kunde zusätzlich zum eigentlichen Geschäftskonto noch diverse Versicherungen offeriert bekommt.



